Einfach und genial



Leuchtspitze


Wir haben bei uns im Verein an unsere Brandungsruten Knicklichthalter angebracht die auch halten. Denn alles was es zu kaufen gibt fliegt einfach weg wenn man volle Pulle wirft. Wir haben farblosen Schrumpfschlauch vom Elektriker (zwei Stück von ca 3cm) auf die Rutenspitze gezogen. Dazu muss der Spitzenring vorsichtig mit dem Feuerzeug entfernt werden. Dann werden zwei Stücke von dem besagten Schlauch auf den Blank gezogen und anschließend der Spitzenring wieder angeklebt. Am besten eignet sich da Heißkleber denn der bleibt auch bei höchster Belastung elastisch. Sekundenkleber würde nach ein paar Würfen brechen und der Spitzenring verabschiedet sich für immer.

Nachdem nun diese zwei Stücke Schrumpfschlauch auf dem Spitzenteil der Rute stecken, muss eines an der Wickelung vom Spitzenring fixiert werden. Dazu wird das Knicklicht zu einem Drittel in den Schlauch gesteckt und vorsichtig mit dem Feuerzeug erwärmt. Nun zieht sich der Schrumpfschlauch so fest um das Knicklicht zusammen, sodass dieses fest sitzt. Jetzt wird das zweite Stück Schrumpfschlauch über das untere Drittel des Knicklichtes gezogen und ebenfalls erwärmt. Das muss aber unterhalb der Öffnung des oberen Schlauches geschehen, denn sonst lässt sich dieses Teil nur schwer auf dem Blank verschieben, um die Knickis auszutauschen.

Ich kann nur jedem Angler empfehlen, probiert es aus! Alle käuflichen Knicklichtbefestigungen sind im Süßwasserbereich vielleicht ganz gut und halten auch, aber unter der extremen Belastung des Brandungsangelns gibt es nichts besseres. Das gute ist, dass auch im dunkeln die Angelschnur absolut keine Kante findet, um hängen zu bleiben. Das widerum garantiert Angelspaß der Spitzenklasse und Bisserkennung vom Feinsten ohne vorprogrammierte Bastelstunden und Komplikationen.

Für die Texte und Bilder bedanken wir uns bei: Jörg Schneider
Signatur

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